Was Sie bei der Reinigung Ihrer Küche beachten sollten

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Sie haben viel Zeit und Überlegung in die Konzeption und Auswahl Ihrer Küche investiert. Wir freuen uns, dass wir Sie hier unterstützen durften und Ihre Wahl auf eine unserer Küchen gefallen ist. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen viel Freude an Ihrer neuen Küche.

Sie haben sich dabei für eine hochwertig Qualität, ästhetische Optik und optimale Funktionstüchtigkeit entschieden. Gern möchten wir jetzt einige Hinweise zur Pflege und Bedienung Ihrer neuen Küche geben.

Beim Lesen dieser Broschüre werden Sie einiges über Ihre neue Küche und die verwendeten Materialien erfahren, das Ihnen hilfreich sein wird, viele Jahre Freude an diesen hochwertigen Produkten zu haben. Bitte berücksichtigen Sie, dass die vom Hersteller erstellten und von uns mitgelieferten Gebrauchsanweisungen, Beschreibungen und Pflegehinweise vorrangig zu beachten sind.

Auch nach dem Kauf Ihrer Küche sind wir immer für Sie da. Bei Fragen und Unklarheiten rufen Sie uns bitte gern an. Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser kleinen Lektüre!

 

Grundsätzliche Pflege- und Reinigunstipps

Hohe Luftfeuchtigkeit, Dampf und Hitze kann Ihren Küchenmöbeln schaden, wenn sie immer wieder damit in Kontakt kommen. Zum Schutz dagegen verfügt Ihre Küche über verschiedene Beschichtungen, die vor Feuchtigkeit, Dampf und Hitze schützen sollen. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Dampf und Hitze aus Backofen, Dampfgarer, Geschirrspüler, aber auch aus den Elektrokleingeräten wie Wasser- und Eierkocher, Kaffeemaschine und Mikrowellengeräten nicht direkt auf die Möbelteile einwirken dürfen.

Verwenden Sie zur Reinigung Ihrer Küche grundsätzlich immer ein sauberes Tuch, damit ggf. vorhandene Fett- und Schmutzrückstände nicht in die Poren der Oberflächen eingearbeitet werden. Reiben Sie stets ohne Druck und nur in kreisenden Bewegungen (Ausnahme bei Holz und Edelstahl). So vermeiden Sie Kratzer und glänzende Stellen auf matten Oberflächen.

Folgende Reinigungsmittel sind nicht für Ihre Einbauküche geeignet:

Scheuermittel, Möbelpolituren, Dampfreinigungsgeräte, Nagellackentferner, silikonhaltige Mittel, Wachse, nitro- oder kunstharzverdünnerhaltige Mittel, Backofenreiniger, sämtliche Arten von Schleifmittel oder andere aggressive Haushaltsreiniger.

Bitte verwenden Sie niemals chlorhaltige Reiniger, da diese jedes Material, auch Naturstein, ausbleichen. Verwenden Sie bitte auch bei Kunststoff-Fronten keine lösungsmittelhaltigen Reiniger oder Dampfreinigungsgeräte und bei Hochglanzfronten keine Mikrofasertücher. Das Material dieser Spezialtücher hat einen relativ hohen Härtegrad, sodass die Gefahr von Mikro-Schleifspuren besteht.

Es gibt immer wieder die Frage: Benötige ich eine Heizung in der Küche? Wir antworten: Ja, eine Heizung in der Küche ist notwendig! Sind die Temperaturen im Küchenraum zu niedrig, kann die Raumluft zu feucht werden und es könnte sich schädliches Kondenswasser bilden. 

 

Pflegehinweise für Fronten, Oberflächen und Schränke

Im Haushalt gibt es viele Substanzen, die sich nach gewisser Einwirkungsdauer bei bestimmten Oberflächen nicht mehr rückstandslos entfernen lassen. Fettspritzer und andere Flecken sollten immer umgehend entfernt werden.

Für die Reinigung von Schränken, Böden, Schubkästen, und Auszügen benötigen Sie nichts weiter als ein feuchtes Tuch, auf das Sie etwas flüssigen Haushaltreiniger- oder Glasreiniger geben. Wichtig ist das anschließende Trockenwischen mit einem weichen Tuch. Ein zu feuchtes Reinigungstuch kann zu Restfeuchtigkeit in den Fugen und Ritzen führen. Ein Aufquellen der Möbel könnte die unerwünschte Folge sein.

Auch für die Innenflächen Ihrer Küchenmöbel gilt: Verzichten Sie auf jegliche Scheuermittel, Möbelpolitur, Bohnerwachs, Nitro- und Kunstharzverdünnungen, Aceton oder ähnliche Reinigungsmittel. Benutzen Sie weder Stahlwolle noch Scheuerschwämme. 

Verwenden Sie hierfür nur ein leicht angefeuchtetes Tuch zum Abwischen. Danach muss die Jalousie gründlich mit einem trockenen, nicht flusenden Tuch trocken gewischt werden. Bedenken Sie bitte, dass das Grundmaterial der metallfarbenden Lamellen Holz ist und diese durch zu viel Feuchtigkeit, wie z.B. eindringendes Wasser, aufquellen könnten.

Kunststoffbeschichtete Fronten sind unkompliziert und pflegeleicht. Ein weiches Tuch, warmes Wasser und etwas Spülmittel reichen bereits für die Reinigung aus.

Besonders hartnäckige Flecken wie Lack- oder Klebstoffreste können mit handelsüblichen Kunststoffreinigern entfernt werden. Dabei ist es sinnvoll, diesen zuvor an einer nicht sichtbaren Stelle auszuprobieren.

Verwenden Sie bitte auch bei Kunststoff-Fronten keine lösungsmittelhaltige Reiniger oder Dampfreinigungsgeräte.

Die samtmatte Oberfläche bei Fronten wird durch eine Spezialbeschichtung erreicht. Flecken, vor allem von stark färbenden Substanzen und Flüssigkeiten, aber auch Fettspritzer und dergleichen, müssen sofort mit viel Wasser, evtl. unter Zugabe von handelsüblichen, nicht scheuernden Haushaltreinigern abgewaschen werden.

Die Flecken sollten nicht eintrocknen. Fleckenrückstände können mit einer heißen Schmierseifenlösung unter Zuhilfenahme einer nicht zu harten Spül- oder Handwaschbürste entfernt werden. Anschließend die Seifenreste mit lauwarmen Wasser abwaschen und mit einem Fensterleder trockenreiben.

Eingetrocknete oder über längere Zeit eingedrungene Substanzen sind unter Umständen nicht mehr vollständig und rückstandslos zu entfernen.

Fronten mit hochglänzender Acrylatbeschichtung müssen nach Montage entsprechend separat beigefügter Anleitung speziell versiegelt werden.

Zur Erzielung einer widerstandfähigen Oberfläche sollten die Fronten sofort nach dem Entfernen der Schutzfolie mit einer speziellen Politur versiegelt werden. Die Politur bitte drucklos dünn auftragen, aushärten lassen und Rückstände auspolieren. Die Oberfläche erreicht ihre Endhärte erst ca. 1 Woche nach dem Abziehen der Schutzfolie. Die Oberflächenversieglung sollte wiederholt werden, sobald die Politur abgetragen ist (wenn sich die Fläche nicht mehr weich anfühlt).

Die Reinigung sollte mit einer Wasser-Seifenlösung (Seifenanteil 1%) und einem weichen Poliertuch (z.B. Baumwollzellstoff) erfolgen. Bitte verwenden Sie auf keinen Fall ein Mikrofasertuch! Für hartnäckige Verschmutzungen sind spezielle Reiniger erforderlich, ebenfalls unter Verwendung eines weichen Poliertuches.

Die Oberfläche sollte nicht trocken abgewischt werden.

Scheuermilch, lösungsmittelhaltige Reiniger, Alkohol, Spiritus, Aceton und Mikrofasertücher dürfen nicht verwendet werden.

Eine spezielle Pflegeanleitung wird Ihnen nach der Küchenmontage durch den Monteur ausgehändigt.

Fronten mit Lackoberflächen benötigen zur schonenden,

porentiefen Pflege und Auffrischung ein Pflegemittel, welches

über Ihren Küchen-Fachhändler bezogen werden kann.

Ansonsten gelten die gleichen Hinweise wie bei Kunststoff-

Fronten.

 

Bei hochglänzenden Lackfronten lassen sich herstellungsbedingt leichte Unebenheiten in der Oberfläche, kleinste Pickel und Einfallstellen nicht generell vermeiden. Bei lackierten Holzfronten kann es zu Spannungsrissen kommen.

Diese Merkmale entsprechen den Eigenschaften des Materials und unserem Lieferstandard. Sie sind kein Grund zur Beanstandung und Reklamation.

Lackierte Fronten sind nach modernsten Methoden mehrfach lackiert. Ein Lack ist ein Oberflächenauftrag.

Die Oberfläche ist nicht so hart und widerstandsfähig wie ein Kunststoffbelag. Insbesondere glatt lackierte Flächen, matt, seidenmatt oder hochglänzend, sind empfindlich gegenüber Abrieb oder anderen mechanischen Einflüssen.

Zur regelmäßigen Reinigung empfehlen sich milde Haushaltsreiniger, die in warmem Wasser aufgelöst werden, weiche Lederlappen oder Schwammtücher.

Anschließend sollte die Oberfläche mit einem weichen, nicht flusenden Tuch trocken gewischt werden. Bitte immer ohne Druck wischen.

Verhärtete, schmutzige Lappen, Mikrofasertücher und scharfe Reinigungsmittel sind für lackierte Oberflächen nicht zu verwenden, da diese bleibende Kratzer verursachen können.

Für die Hochglanzlackierung von Küchenmöbelfronten werden heute in zunehmendem Maße wasserlösliche Lacke eingesetzt. Die Lackierung ist ein aufwendiger Vorgang: Hochglanzoberflächen werden in bis zu fünf Arbeitsgängen aufgebaut und bieten eine hervorragend dichte und pflegeleichte Oberfläche.

Bei höchst qualitätsvollen Hochglanzlacken wird die letzte Lackschicht zusätzlich poliert.

Zu den typischen Eigenschaften einer Hochglanzlackierung zählen je nach Material und Verarbeitung:

  • ein kaum sichtbarer „Orangenhaut‘‘–Effekt
  • je nach Lichteinfall und Lichtquelle (zum Beispiel bei Gegenlicht) leicht unterschiedliche Farbschattierungen an Oberflächen und Kanten.
  • während des Gebrauchs kann es je nach Beanspruchung und Pflege zur Bildung einer Oberflächen-Patina kommen.

Hochglanzlackoberflächen bitte niemals mit Mikrofasertüchern reinigen! Ein Fensterleder und warmes Wasser sind meistens ausreichend und die optimale Pflege.

Zur Beseitigung von hartnäckigen Verschmutzungen ist u.U. eine Autopolitur einsetzbar. Aber testen Sie den Einsatz bitte vorher an einer unauffälligen Stelle.

Holz ist ein natürlich gewachsener Rohstoff, der in Maserung und Farbton nicht immer gleichmäßig ausfällt. Dieser Sachverhalt macht aus jeder Küche ein Unikat.

Holz fällt sogar innerhalb eines Stammes verschieden aus.

Abweichungen in der Struktur oder der Farbe – zum Beispiel durch unterschiedliche Licht- und Sonnenstrahlung – sind charakteristisch für ein Naturprodukt. Sie hatten die Möglichkeit, diese Unterschiede in unserer Ausstellung beispielhaft zu begutachten.

Diese Merkmale entsprechen den Eigenschaften des Materials und unserem Lieferstandard. Sie sind kein Grund zur Beanstandung und Reklamation.

Als natürlicher Werkstoff reagiert Holz auf klimatische Veränderungen. Zu trockene, aber auch zu feuchte Luft kann Holzmöbel beeinflussen, d.h. zum Schwinden bzw. Quellen des Holzes führen. Schalten Sie beim Kochen daher unbedingt das Dunstabzugsgerät ein und sorgen für ausreichend frische Luft.

Fettspritzer oder andere Verunreinigungen dürfen nicht eintrocknen und sollten sofort entfernt werden.

Zur Reinigung ist Holz mit einem nebelfeuchten Tuch in Richtung der Holzstruktur abzuwischen. Damit auch in den Ecken, Profilen und an den Rändern der Fronten keine Feuchtigkeit zurückbleibt, reiben Sie diese bitte sorgfältig trocken.

Bitte beachten Sie auch die Pflegeanleitung des Herstellers.

Bei geölten Fronten ist es erforderlich, diese je nach Beanspruchung nach zu ölen. Hier empfiehlt sich, auf die Pflegemittel des jeweiligen Möbelherstellers zurück zu greifen. 

Da Glas ein porenfreier Werkstoff ist, eignet er sich aus hygienischen Gründen besonders gut für die Küche. 

Klarglas lässt sich mit milden Reinigungsmitteln sowie haushaltsüblichen Glasreinigern säubern. Chemikalien oder stark ätzende Mittel sollten zum Schutz der Glasoberflächen sofort mit Wasser entfernt werden. Scheuern oder Kratzen greift die Glasoberfläche ebenfalls an.

Bei der Herstellung von ESG-Glas können so genannte Hitzepunkte in der Oberfläche entstehen. Diese herstellungsbedingten Merkmale stellen keinen Grund zur Beanstandung oder Reklamation dar.

Die Glasoberfläche sollte nicht mit Silicon- oder säurehaltigen Reinigungsmitteln behandelt werden. Fett- und ölhaltige Substanzen erzeugen auf satinierten Oberflächen Flecken mit leichter Schattenwirkung. Diese lassen sich jedoch mit Glasreiniger in der Regel problemlos entfernen.

Harte Stöße und Schläge auf die Glasoberfläche, insbesondere auf die –kanten, sollten ausgeschlossen werden.

Zur Herstellung von Glas werden natürliche Rohstoffe verwendet. Daher kann es zu leichten Farbschwankungen kommen; eine 100%ige Farbgleichheit der Gläser kann nicht garantiert werden.

Je nach Beanspruchung lassen sich Gebrauchsspuren nicht vermeiden.

Normale Verschmutzungen können Sie einfach mit Wasser, dem ein Spülmittel beigefügt wurde, entfernen. Danach mit kaltem oder handwarmen Wasser abwaschen und sofort mit einem trockenen Tuch nachreiben. 

Bitte immer in Schliffrichtung der Edelstahloberfläche wischen. Für hartnäckige Verschmutzungen und Wasserflecken empfehlen wir ein Mikrofasertuch. Aggressive Reinigungs- und Scheuermittel sind nicht geeignet und hinterlassen u.U. Kratzspuren.

Zur Verhinderung von Streifenbildung und zur Pflege können Edelstahl-Pflegemittel, mit der die Edelstahloberfläche eingerieben wird, verwendet werden.

 

Pflegehinweise Arbeitsplatten

Stellen Sie bitte keine heißen Töpfe und Pfannen direkt auf die Oberfläche der Arbeitsplatte. Auch bei hitzeunempfindlicheren Materialien kann es trotz dessen zu einem Hitzeschock kommen, der zu Rissen und Verfärbungen führen kann.

Zum Vorbereiten von farbintensiven Lebensmitteln oder zum Schneiden sollten Sie in jedem Fall mit einer Unterlage arbeiten. So vermeiden Sie Kratzer und Schnittspuren und schonen auch Ihre Messerklingen. 

Verwenden Sie zur Reinigung bitte keine scheuernden Reinigungsmittel.

Verleimte Fugen, auch Eckverbindungen bei kunststoffbeschichteten Arbeitsplatten sind gegen nachhaltige Wassereinwirkung empfindlich. Durch Spül- und Reinigungsmittel entspanntes Wasser wirkt in diesem Zusammenhang besonders intensiv. Bitte achten Sie darauf, dass die verleimten Verbünde nicht dauerhafter Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Nutzung von Porzellan- und Steingutgeschirr: Diese Geschirre haben häufig an der Unterseite raue, unglasierte Standringe, die zu Kratzschäden an Oberflächen und der Arbeitsplatte führen können. Prüfen Sie bitte Ihr Porzellan auf dieses Detail und schieben ggf. diese Porzellan- und/oder Steingutgeschirre nicht ungeschützt durch geeignete Untersetzer auf den Oberflächen, der Arbeitsplatte und dem Cerankochfeld.

Die Arbeitsplatte ist in einer Küche einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. Grundsätzlich sollten bei Schneidearbeiten, wie auch beim Abstellen heißer Gegenstände, geeignete Unterlagen verwendet werden.

Messerschnitte oder direkt vom Kochfeld auf die Arbeitsplatte gestellte Töpfe, Pfannen und Schalen hinterlassen selbst im hochwertigen Schichtstoff-Material ihre Spuren.

Wir empfehlen Ihnen, bei Töpfen, Pfannen und Schalen, die direkt vom Herd oder aus dem Ofen kommen, einen geeigneten Untersetzer zu benutzen.

Insbesondere Bereiche mit angeleimten Kanten, Eckverbindungen und Fugen müssen sorgfältig vor direkter Hitzeeinwirkung, Feuchtigkeit und Dampf als auch vor stehendem Wasser geschützt werden.

Für die Reinigung reicht ein weiches, leicht feuchtes Tuch und je nach Verschmutzung ein mildes Spülmittel aus. Nach der Reinigung soll die Arbeitsplatte trocken gewischt werden.

Normale Verschmutzungen können Sie einfach mit Wasser, dem ein Spülmittel beigefügt wurde, entfernen. Danach mit kaltem oder handwarmen Wasser abwaschen und einem trockenen Tuch nachreiben.

Bitte immer in Schliffrichtung der Edelstahloberfläche wischen. Für hartnäckige Verschmutzungen und Wasserflecken empfehlen wir ein Mikrofasertuch.

Aggressive Reinigungs- und Scheuermittel sind nicht geeignet.

Bei Aufkommen von Rost auf Edelstahlflächen handelt es sich um Fremd- bzw. Flugrost. Dieser entsteht z.B. durch Metallpartikel aus dem Wasserleitungsnetz, von gusseisernem Kochgeschirr oder von rostendem Küchengerät.

In Verbindung mit nicht entfernten Wassertropfen kann dies zu Fremdrostbildung auf der Oberfläche der Edelstahl-Arbeitsplatte führen.

Sollte es bei Ihnen dazu kommen, sollten Sie in einem solchen Fall sofort die oxydierten Eisenpartikel mit einem handelsüblichen Edelstahlreiniger entfernen.

Fremd- bzw. Flugrost berechtigt nicht zu einer Beanstandung und Reklamation.

Produkte aus warmgewalztem Edelstahl bedürfen nach der Montage einer sogenannten Erstpflege. Diese Erstpflege ist notwendig, um unerwünschte Erscheinungen im Material zu vermeiden.

Nach dem Entfernen der Schutzfolie benötigt das Material noch eine kurze Zeit, um die schützende Chromoxidschicht vollständig auszubilden. Das bedeutet nicht, dass die Produkte nicht benutzt werden dürfen. Jedoch dürfen Sie nicht, und das gilt generell, sauren Medien und Umgebungen ausgesetzt werden.

Die Reste des Folienklebers müssen entfernt werden. Dazu empfehlen wir, die Flächen mit z.B. Viss abzuwaschen. Danach alle Rückstände des Reinigers mit klarem Wasser entfernen und trocken wischen.

Das geeignete Edelstahl-Pflegeöl sollte über den Hersteller bezogen  und dünn und gleichmäßig mit einem weichen Tuch auftragen werden. Abschließend das Öl mit einem weichen Baumwolltuch (z.B. ein altes Shirt) in die Oberfläche mit festem Druck und kreisförmigen Bewegungen „einarbeiten“. Dadurch wird überschüssiges Öl abgetragen, und zudem auch in die Poren und tieferliegenden Stellen eingebracht.

Sollten im Gebrauch Wasserflecken o.ä. entstehen, können diese Flächen durch ein wiederholtes Einölen entfernt werden. Angaben zur Unterhaltsreinigung entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt des Herstellers.

Diese Erstpflege ist unumgänglich, um Streifen, Wasserflecken, Fingerprints u.a. zu vermeiden. Im Gebrauch werden immer wieder Flecken und Oberflächenveränderungen auftreten.

Die Anwendung von Reinigungsmitteln erfolgt nach Anweisung der Hersteller, wobei in der Regel das entsprechende Reinigungsmittel mit einem weichen Tuch auf der Oberfläche verteilt wird.

Hartnäckige Verschmutzungen werden intensiv bearbeitet, z. B. mit einem weichen Kunststoffvlies. Danach werden Reinigungsrückstände mit klarem Wasser abgespült bzw. abgewaschen und die Flächen mit weichen Tüchern (z. B. auch mit fusselfreiem Küchenpapier) abgetrocknet.

Farbspritzer sind mit geeigneten organischen Lösemitteln bzw. Lösemittelreinigern zu entfernen.

Kalk- oder Zementmörtelspritzer sollten vor dem Erhärten mit einem Gummischaber, Holzspan oder ähnlichem abgeschabt werden. Keinesfalls dürfen Werkzeuge aus normalen Stahl (Spachtel, Stahlwolle) verwendet werden, da dies zu Fremdrost führen kann.

Letzte Reste von Kalk und Zement lassen sich mit einem sauren Reiniger (salzsäurefrei) entfernen. In den meisten Fällen genügt zur Reinigung ein feuchter Schwamm, ein Reinigungslappen oder auch ein angefeuchtetes Mikrofasertuch.

Milde Haushaltsreiniger eignen sich, um beispielsweise Fettablagerungen mühelos und vollständig abzuwischen. Um Kalkspuren zu vermeiden, sollte das Wischtuch nach dem Abtrocknen der Fläche dort nicht abgelegt werden. Das gilt vor allem in Haushalten, wo besonders hartes Wasser aus der Leitung kommt. Sollte es dennoch zu Kalkablagerungen kommen, empfiehlt es sich, an der entsprechenden Stelle zunächst eine 25-prozentige Essiglösung oder flüssiger Klarspüler (für die Spülmaschine) einwirken zu lassen. Anschließend reicht einfaches Nachspülen mit klarem Wasser.

Fingerabdrücke auf Edelstahloberflächen sind bei neuen Objekten meistens nur eine Erscheinung der ersten Tage. Nach wenigen Reinigungsvorgängen in der oben beschriebenen Art hat sich das Problem häufig schon von selbst erledigt.

Grundsätzlich sollten Edelstahlflächen nicht mit Scheuermitteln oder einfacher Stahlwolle behandelt werden. Auch aggressive Reiniger mit Salz, Chlorid und starken Säuren sowie konzentrierte Desinfektionsmittel sind ungeeignet.

Bei Bedarf, auch zur Vorbeugung von Neuverschmutzung, ist eine Behandlung mit Pflegeöl erforderlich. Dieses wird mit einem fusselfreien Tuch nach der Reinigung aufgetragen.

Vergessen Sie bitte nie: Besonders bei Arbeitsplatten wird die Oberfläche sich verändern und Spuren Ihrer „Arbeit“ aufweisen, es wird eine Patina entstehen, die charakteristisch für den Werkstoff ist. Bei neuen Arbeitsplatten aus warmgewalztem Edelstahl können durch die charakteristische Struktur und Beschaffenheit des Materials Unregelmäßigkeiten wie Farbunterschiede und Schattierungen vorhanden sein. 

Diese können auch durch den in Handarbeit aufgetragenen Oberflächenschliff entstehen. Diese Auffälligkeiten verlieren sich im täglichen Gebrauch, denn jede Gebrauchsspur erzählt ihre eigene Geschichte.

Die Unterhaltsreinigung ist ein ganz wichtiger Aspekt in der Pflege von Edelstahl. Wenn die Produkte z.B. im Badbereich oft und immer wiederkehrend durch Seifen und Laugen „belastet“ werden, ist es zwingend erforderlich, die Flächen mit klarem Wasser zu spülen. Durch verbleibende Laugen wird die schützende Chromoxidschicht angegriffen, und der Edelstahl korrodiert.

Es ist ein Irrglaube, dass Edelstahl nicht rostet und gegen alle Einflüsse resistent ist.

Jeder Naturstein ist einmalig. Unzählige Charaktere bilden sich durch Textur, Struktur und Farbe, kein Stück, das zweimal gewachsen ist. Farb- und Strukturschwankungen, auch aus gleichen Vorkommen und Blöcken, sind auch bei sorgfältiger Sortierung nicht zu vermeiden.

Durch einmaliges Imprägnieren bei der Konfektionierung Ihrer Arbeitsplatten werden die Natursteinoberflächen öl-, fett-, wasser- und schmutzabweisend ausgerüstet. Hierdurch wird das Entstehen von Flecken wesentlich gemindert und das Sauberhalten deutlich erleichtert.

Die Imprägnierung ist unsichtbar und physiologisch unbedenklich.

Dieser Schutz wischt sich bei der Unterhaltspflege aus und sollte durch Sie nach einiger Zeit durch Auftragen eines entsprechenden Fleckstop-Mittels erneuert werden. 

Gewöhnlicher Schmutz lässt sich mit warmem Wasser leicht entfernen. Je früher die Arbeitsplatten nach der Benutzung gesäubert werden, umso leichter und spurenfreier geht es.

Sind Farbstoffe, z.B. von Kirsch- oder Rote-Bete-Saft, oder auch Fette (z.B. Öl oder Butter) in das mikroskopisch feine Kristallgefuge des Steines eingedrungen, so kann es, je nach Intensität und Einwirkungsdauer, zu Verfärbungen kommen, die kaum noch entfernt werden können.

Empfehlenswert ist, farbstoffintensive und fetthaltige Lebensmittel nicht direkt auf der Naturstein-Arbeitsplatte zu verarbeiten.

Alle Marmor-, Sand- und Kalksteinsorten, sind säureempfindlich, d.h. säurehaltige Substanzen wie Essig, Zitronensaft und einige Haushaltsreiniger greifen den Stein an und zerstören die Politur. Ebenfalls kann die Verwendung von Schleif- und Scheuerschwämmen (z.B. Topfkratzer oder HaRa-Produkte) zu Schäden führen. Hartgestein, wie z.B. Granit, zeigt diese Eigenschaften eingeschränkt, bzw. nicht. Hier kommt es immer auf die Mineralzusammensetzung und –gefüge an.

Stark fettlösende Allzweckreiniger, Schmierseifen usw. laugen den Naturstein aus, bilden Rückstände oder lassen ihn schneller verschmutzen. Sie sind daher ungeeignet. Gleiches gilt auch für Scheuerpulver u.ä.

Zur Vorbeugung empfehlen wir bei der Hausarbeit grundsätzlich ein Schneidebrett zu verwenden. Wir empfehlen Ihnen auch, bei Töpfen, Pfannen und Schalen, die direkt vom Herd oder aus dem Ofen kommen, einen geeigneten Untersetzer zu benutzen.

Wenn die Naturstein-Arbeitsplatte dementsprechend behandelt wird, ist sie unverwüstlich, dauerhaft und auch nach vielen Jahren schön. Sämtliche Naturmaterialien bekommen mit der Zeit eine gewisse Patina, die das Material auch leben lässt.

Quarz ist niemals 100% gleichmäßig. Jede einzelne Platte ist ein Unikat. Quarz-Arbeitsplatten werden als Einzelstücke gegossen und unterliegen leichten Schwankungen. Bis zu ca. daumennagelgroße Entmischungen sind genauso typisch wie Wolkungen.

Da Quarzstein aus verschiedenen Materialien besteht (Quarz, Bindemittel und Mineralmehl) ist ein absolut gleichmäßiger Glanzgrad nicht möglich. Jeder einzelne Bestandteil des Gesteins kann das Licht anders reflektieren als sein „Nachbarkristall“.

Kleine Unebenheiten entstehen durch die unterschiedlichen Mineralhärten.

Bei der Produktion werden keine Glanzverstärker wie Versiegelungen, wasserabweisende Imprägnierungen oder Farbtonvertiefer eingesetzt. Diese Mittel sind unnötig und würden die pflegeleichten Eigenschaften sehr stark herabsetzen.

Die Oberfläche von Quarzstein ist porenfrei. Genau wie bei Glas kann nichts in die Oberfläche einziehen. Das bedeutet aber nicht, dass sich Schmutz nicht anhaften kann. Eine regelmäßige Reinigung gehört selbstverständlich dazu.

Quarzstein ist beständig gegenüber haushaltsüblichen Säuren wie Fruchtsäure oder die in Entkalkern verwendete Amidosulfonsäure. Bitte verwenden Sie keine beizenden Mittel, Salzsäure, Schwefelsäure, Ätznatron, fettlösende Mittel, oder Produkte mit einem pH-Wert über 10 oder auf Chlorbasis. Hier kann es zu Beschädigungen des Materials kommen.

Quarz ist gegenüber Kochtemperaturen (ca. 120°C) relativ beständig. Direkt vom Herd genommene Pfannen oder Bräter (Temperaturen von bis zu 250°C) sollten nicht auf der Arbeitsplatte abgestellt werden, sondern auf einem temperaturfesten Untersatz. Achtung: Temperaturschock!

Wir raten Ihnen, bei Nutzung von Messern etc. eine geeignete Unterlage zu benutzen. Messer aus Metall führen bei normalem Gebrauch zu keiner Beschädigung der Arbeitsplatte, aber die Quarzplatte ist härter als der Stahl der Messerklingen, wodurch diese stumpf werden. Keramikmesser können Ihre Arbeitsplatte aus Quarz jedoch beschädigen. Auch Scheuerpulver mit Quarz oder Sand kann die Oberfläche verkratzen.

Aus Gründen der Lebensmittelsicherheit verarbeiten wir nur naturnahe Stoffe zur Färbung. Wie bei jeder Naturfarbe kann im Laufe von Jahren eine Verblassung durch Sonnenlicht auftreten. Problematisch sind UV-Strahler (Halogenlampen) mit mangelhaften UV-Filtergläsern. Diese können zu einer schnellen Verblassung führen. Energiesparlampen und Neonröhren zeigen diese Eigenschaft nicht.

Quarzarbeitsplatten müssen nur gereinigt und nicht besonders eingepflegt werden. Zur normalen Reinigung in der Küche reichen ein spezieller Glasreiniger und ein Mikrofasertuch aus.

Spülmittel können sich auf Quarzarbeitsplatten anlagern (bei satinierten Oberflächen führt dies zu glänzenden Zonen). Diese Reste sind nur mit Spezialmittel entfernbar. Wir empfehlen, z.B. „Magic Maxx“ in einer 5%igen Dosierung aufzutragen und ca.

10 Min. einwirken zu lassen. Dann mit einer weichen Bürste mechanisch bearbeiten und mit viel Wasser abwaschen. Zum Abschluss mit Glasreiniger nachspülen und mit einem Mikrofasertuch trocken reiben.

Reste von Filzstiften, Lebensmittelfarben und Obstflecken können meistens mit Essigwasser und einem weichen Tuch entfernt werden.

Neben den bereits erwähnten scharfen Säuren sind auch hochalkalische Produkte wie Backofenreiniger, Chlorbleichlauge (z.B. Domestos) oder starke Lösemittel nicht geeignet für Quarzarbeitsplatten. Spülmittel enthalten spezielle Inhaltsstoffe wie z.B. Kochsalz (Sodium Chloride) und Fettlöser, die den Glanz der Oberfläche ändern können.

Diese Rückstände sind verantwortlich für Tassen- und Glasränder. Deshalb sind Spülmittel nicht zur Reinigung von Quarz geeignet.

Für Ihre bessere Übersicht beachten Sie bitte die nachfolgende Liste:

Sehr widerstandsfähig:
Säuren, Öle, Kaffee, Wein, Erfrischungsgetränke

Nicht verwenden:
Bleichungsmittel,  Alkalihaltige Reinigungsprodukte, PH-Wert < 12, Produkte mit einem PH-Wert > 12, Trichlormethylen, Aceton, Farblösungsmittel.

Nicht bei der Pflege verwenden. Wenn diese Produkte mehr als 12 Stunden auf der Oberfläche bleiben, wird die Politur geschädigt. Kann zum Entfernen eines bestimmten Fleckes Verwendet werden. Nach dem Einreiben das Produkt mit klarem Wasser abspülen.

Unter keinen Umständen verwenden:
Fluorwasserstoffsäure, Dichlormethan, Natronlauge, Abbeizmittel

 

 

Das ultrakompakte Material ist vollständig porenfrei und dadurch äußerst widerstandsfähig und gegen Haushaltsflecken und gängige Haushaltschemikalien im höchsten Maß beständig.

Feuchtes Abwischen und trockenes Nachwischen reicht für die Unterhaltspflege im täglichen Gebrauch völlig aus. Bei Bedarf kann auch Glasreiniger als Unterstützung genutzt werden. 

Sollte sich eine Schicht auf der Oberfläche gebildet haben, empfiehlt der Hersteller den Einsatz von Reinigern, wie z.B. „Q-Action“ (nach dem Aufsprühen wirkt es am besten nach etwa ein-minütiger Einwirkzeit). Nach der Reinigung mit einem sauberen, feuchten Tuch, vorzugsweise ein Mikrofasertuch, nachwischen.

Durch die Materialeigenschaft ist es fast unmöglich, dass Flecken entstehen. Wenn die Oberfläche allerdings mehr als 24 Stunden lang mit stark färbenden Substanzen, aggressiven Chemikalien oder Klebstoffesten in Kontakt kommt, kann es im Einzelfall zur Bildung von Flecken kommen.

In diesen Fällen sollten spezielle Produkte eingesetzt werden, wie Reinigungsmittel mit Schleifpartikeln (z.B. Scheuermilch) oder Lösungsmittel (Aceton, Universal-Lösungsmittel usw.).

Sollten tatsächlich hartnäckige Flecken entstanden sein, geben wir folgende Reinigungsempfehlungen:

Für Rost nutzen Sie kalklösende Reiniger und/oder Entkruster.

Gegen Fett hilft ein Reiniger auf alkalischer Basis. Bei Coca-Cola empfehlen wir Oxi-Reiniger. Gegen Rotwein kann ein Reiniger auf alkalischer Basis oder ein säurehaltiger Reiniger eingesetzt werden. Kalk entfernen Sie mit einem säurehaltigem Reiniger und Kaffee mit einem Reiniger auf alkalischer Basis. 

In besonders schweren Fällen oder wenn die Oberfläche von ungewöhnlichen Verschmutzungen gereinigt werden muss, helfen wir Ihnen mit Unterstützung des Herstellers weiter.

Dekton ist gegen Kratzer, Stöße und Wärmeeinwirkung unempfindlich, dennoch empfehlen wir für Schneidarbeiten eine geeignete Unterlage zu verwenden, um Ihre Küchenutensilien zu schonen. Hohe Krafteinwirkungen durch spitze oder harte Gegenstände auf der Oberfläche und besonders an den Kanten des Materials sollten vermieden werden.

Trotz der extrem hohen Widerstandsfähigkeit dieses Materials ist bitte folgendes zu berücksichtigen:

Die Oberfläche nicht mit Fluorwasserstoffsäure (HF) in Kontakt bringen.

Die Oberfläche nicht erneut polieren. Verwenden Sie bitte keine Möbelpflege, Farbtonvertiefer, Hydrophobierungs- oder Versieglungsmittel. Durch die besondere, nahezu porenfreie Beschaffenheit dieses Materials ist ein Nachpolieren überflüssig.

Da Glas ein porenfreier Werkstoff ist, eignet er sich aus hygienischen Gründen besonders gut für die Küche.

 

Klarglas lässt sich mit milden Reinigungsmitteln sowie

haushaltsüblichen Glasreinigern säubern. Chemikalien oder

stark ätzende Mittel sollten zum Schutz der Glasoberfläche sofort mit Wasser entfernt werden. Scheuern oder Kratzen greift die Glasoberfläche ebenfalls an.

 

Die Glasoberfläche sollte nicht mit Silicon- oder säurehaltigen Reinigungsmitteln behandelt werden. Fett- und ölhaltige Substanzen erzeugen auf satinierten Oberflächen Flecken mit leichter Schattenwirkung. Diese lassen sich jedoch mit einem Glasreiniger problemlos entfernen.

Harte Stöße und Schläge auf die Glasplatte und deren Kanten sollten ausgeschlossen werden.

Zur Herstellung von Glas werden natürliche Rohstoffe verwendet, wodurch es zu leichten Farbschwankungen kommen kann.

Je nach Beanspruchung lassen sich Gebrauchsspuren nicht vermeiden.

Wir empfehlen Ihnen, bei Töpfen, Pfannen und Schalen, die direkt vom Herd oder aus dem Ofen kommen, einen Untersetzer zu benutzen.

Nutzen Sie bei Schneidetätigkeiten eine geeignete Unterlage und schneiden Sie bitte nicht direkt auf der Glasoberfläche.

Keramik ist sehr pflegeleicht. Flüssigkeiten, Fett- und andere

Flecken, lassen sich mit einem feuchten Tuch und Seifenwasser leicht entfernen. Bitte trocknen Sie mit einem weichen Tuch nach.

Um Kalkspuren zu vermeiden, sollten die beanspruchten Stellen mit einem feuchten Tuch gereinigt und anschließend getrocknet werden. In Problembereichen, wie z.B. rings um die Armatur, kann gelegentlich ein Haushaltsmittel zur Entfernung von Kalkablagerungen verwendet werden.

Vermeiden Sie das Ziehen harter, scharfkantiger Gegenstände über die Keramikoberfläche und verwenden Sie auf der Arbeitsplatte keine Keramikmesser. Beides kann zu Kratzspuren führen.

Keramik-Arbeitsplatten sind recht hitzebeständig. Es wird jedoch empfohlen, heiße Gegenstände nicht direkt abzustellen. Wir empfehlen Ihnen, bei Töpfe, Pfannen und Schalen, die direkt vom Herd oder aus dem Ofen kommen, einen Untersetzer zu benutzen. Achtung: Temperaturschock!

Holz ist ein natürlicher Werkstoff. Maserung und Farbton machen aus jeder Küche ein Unikat.

Holz fällt sogar innerhalb eines Stammes verschieden aus.

Abweichungen in der Struktur oder der Farbe (z.B. durch unterschiedliche Licht- und Sonnenstrahlung) sind charakteristisch für ein Naturprodukt und völlig normal.

Je nach Holzsorte kann Holz durch Äste, Kiesel, Schrumpfrisse, Rissbildungen, Tönungen oder Maserungen geprägt sein. Hierbei handelt es sich keineswegs um Fehler am Holz, sondern um natürliche Zeichnungen und arteigene Ausprägungen, die durch die Verankerung der Zweige am Baumstamm und die individuelle Wachstumsbedingungen des Baumes zustande kommen.

Naturbedingte Farb- und Strukturunterschiede sind Eigenschaften des Materials und bieten keine Grundlage zur Beanstandung oder Reklamation.

Als natürlicher Werkstoff reagiert Holz auf klimatische Veränderungen. Zu trockene, aber auch zu feuchte Luft kann Holzmöbel beeinflussen, d.h. zum Schwinden bzw. Quellen des Holzes führen. Schalten Sie beim Kochen daher unbedingt das Dunstabzugsgerät ein und sorgen Sie für ausreichend frische Luft.

Zur Reinigung mit einem leicht feuchten Tuch in Richtung der Holzstruktur abwischen.

Fettspritzer oder andere Verunreinigungen dürfen nicht eintrocknen und sollten sofort entfernt werden. Damit keine Feuchtigkeit zurückbleibt, reiben Sie diese bitte sorgfältig trocken. Bitte beachten Sie die Pflegeanleitung, die Ihnen bei der Küchenmontage übergeben wird.

Eine regelmäßige Pflege, insbesondere im Nassbereich, garantiert Langlebigkeit und einwandfreies Aussehen der Naturholz-Arbeitsfläche. Hierzu sollte das Holz von Zeit zu Zeit mit Pflegeöl nachbehandelt werden. Hier empfiehlt es sich, auf die Pflegemittel der jeweiligen Möbellieferanten zurück zu greifen.

Ihre Massivholz-Arbeitsplatte wird innerhalb der nächsten 6 Monate farblich heran reifen und eine eher einheitliche Oberfläche ausbilden. Die Art der farblichen Reife fällt je nach Holzsorte, Oberflächenbehandlung und -beanspruchung und Lichteinwirkung unterschiedlich aus.

 

Pflegehinweise für Spülen

Edelstahl ist äußerst hygienisch und sorgt für Glanzpunkte in der Küche. Um diesen Glanz zu erhalten, pflegen Sie Edelstahlspülen am besten mit einem Schwamm oder Vliestuch. Zur Reinigung eignen sich dabei milde Spül- oder Reinigungsmittel und die vom Hersteller empfohlenen Pflegemittel für die Edelstahl-Spülen. Edelstahl-Spülen sollten nach Gebrauch mit einem Tuch trocken gerieben werden.

Verwenden Sie bitte keine scheuernden Mittel, Stahlwolle oder Scheuerschwämme.

In vielen Speisen kommen Milch-, Obst-, Essig- und Zitronensäure sowie Kochsalzlösungen vor, dies alles kann zu unansehnlichen, hässlichen Flecken führen. Kalkablagerungen können ebenfalls zu Fleckenbildung führen.

Bei Aufkommen von Rost auf Edelstahlflächen handelt es sich um Fremd- bzw. Flugrost. Dieser entsteht z.B. durch Metallpartikel aus dem Wasserleitungsnetz, von gusseisernem Kochgeschirr oder von rostendem Küchengerät.

In Verbindung mit nicht entfernten Wassertropfen kann dies zu Fremdrostbildung auf der Oberfläche der Edelstahl-Arbeitsplatte führen.

Sollte es bei Ihnen dazu kommen, sollten Sie in einem solchen Fall sofort die oxydierten Eisenpartikel mit einem handelsüblichen Edelstahlreiniger entfernen.

Fremd- bzw. Flugrost berechtigt nicht zu einer Beanstandung und Reklamation.

Keramik-Spülen zeigen sich von Ihrer besten Seite, wo ihre besonderen Material- und Oberflächenqualitäten im Küchenalltag auf die Probe gestellt werden: spülen, schneiden, zubereiten, selbst Säuren können der sorgfältig glasierten Oberfläche auch nach Jahren nichts anhaben.

Ihre besondere Widerstandsfähigkeit verdanken Keramikspülen dem in Jahrzehnten gewachsenen Know – How in der Einrichtung und Fertigung von Spülen und Arbeitsplatten aus Keramik.

Bitte beachten Sie nachstehende Hinweise. Sie haben damit entscheidenden Einfluss auf die Gebrauchstüchtigkeit und das Erscheinungsbild der Spüle:

Zur Reinigung genügt warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Hartnäckige Verschmutzungen sind nur mit mäßig scheuenden Reinigungsmitteln ( z.B. Stahlfix) und einem Schwamm ohne Scheuerseite zu entfernen. Da die keramische Oberfläche härter als Metall ist, kann es vorkommen, dass Metall (z.B. von Topfböden) abgerieben wird. Eventuelle Metallabriebspuren (dunkle Streifen) sind mit einem handelsüblichen Reiniger, wie z.B. Cerafix für Glaskeramik-Kochfelder, zu entfernen. Vermeiden Sie das Ziehen harter, scharfkantiger Gegenstände über die Keramikoberfläche und verwenden Sie auf ihr keine Keramikmesser. Beides kann zu Kratzspuren führen

Hier handelt es sich um einen hochwertiger Verbundwerkstoff mit naturfarbenen Quarzanteilen. Die Hitzebeständigkeit beträgt ca. 250 Grad. Die Oberfläche hat eine hohe Kratz- und Schlagfestigkeit und ist resistent gegen die im Haushalt gebräuchlichen Reinigungsmittel. Das Material ist homogen und durchgefärbt und somit unempfindlich gegenüber Abplatzen und Farbveränderungen.

Bei einer haushaltsüblichen Nutzung können keine farblichen Veränderungen der Spüle entstehen. Zur täglichen Pflege genügt es, die Spüle mit klarem Wasser und einem Scheuerschwamm sauber zu halten und im Anschluss trocken zu reiben.

Bedingt durch die harte Oberfläche sind Kratzspuren nicht zu erwarten.

Flecken entstehen durch Ausgießen und langes Einwirken färbender Lebensmittel (Tee, Kaffee, Säfte u.ä. ). Nach dem Ausgießen dieser Lebensmittel mit Wasser nachspülen und die feuchte Oberfläche trockenreiben.

Haben sich diese Rückstände bereits gebildet, so können diese in vielen Fällen durch Einwirken von Essigreiniger oder einem speziellen Reinigungsmittel vom Hersteller beseitigt werden. Nach einer kurzen Einwirkungszeit kann mit einem Haushaltsschwamm oder einer Haushaltsbürste die Spüle gereinigt werden.

Die Silgranit/Fragranit-Spülen sind aus sehr widerstandfähigem Verbundwerkstoff hergestellt, daher können Töpfe, Geschirr, etc. auf der Spülenoberfläche einen metallischen Abrieb hinterlassen. Dieser Abrieb lässt sich durch einen Spezialreiniger vom Hersteller leicht entfernen.

Verwenden Sie keine Einlegematten im Spülbecken, die darin enthaltenen Weichmacher können die Spülenoberfläche angreifen.

 

Pflegehinweise Einbaugeräte

Bitte berücksichtigen Sie, dass die vom Hersteller erstellten und von uns mitgelieferten Gebrauchsanweisungen, Beschreibungen und Pflegehinweise vorrangig zu beachten sind.

Gerade beim Glaskeramik-Kochfeld ist es wichtig, es nach jeder Benutzung auch zu reinigen. Denn selbst kleinste Tröpfchen und Schmutzreste können beim nächsten Kochvorgang festbrennen.

Bei Induktionskochfeldern besteht diese Gefahr geringer. Aber auch diese Kochfelder sollten bitte stetig sauber gehalten werden, um die Gefahr des Einbrennens von Schmutzresten zu verhindern.

Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch und handelsüblichen Spülmittel entfernen. Bei hartnäckigen Flecken, die durch Wasser, Kalk oder Topfabrieb verursacht werden, eignen sich die vom Hersteller empfohlenen Spezialreiniger besonders gut.

Festgebrannte Verkrustungen wie Zucker, Salz oder zuckerhaltige Speisereste entfernen Sie am besten in noch heißem Zustand mit einem Glas-Schaber.

Bitte beachten ergänzend Sie die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Bitte öffnen Sie die Spülmaschine nicht sofort nach Programmende und beachten die ungefähr 30-minütige Abkühlphase des Gerätes. Durch den aufsteigenden Wasserdampf können sehr leicht Schäden an der Unterseite der Arbeitsplatte und den Fronttüren der Küchenschränke entstehen.

Feuchtigkeit, die sich auf Oberflächen ablagert, ist schädlich für Küchenmöbel. Lassen Sie daher den Geschirrspüler nach Programmende noch ca. eine halbe Stunde geschlossen. So kann

der entstandene Wasserdampf nicht austreten, sondern an den Innenwänden der Maschine ablaufen, bevor Sie das Geschirr wieder entnehmen. Öffnen Sie den Geschirrspüler anschließend komplett und vermeiden Sie Spaltöffnungen, damit Wasserschäden nicht auftreten können.

Bitte beachten Sie ergänzend die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Achten Sie bitte auf das völlige Schließen der Gerätetüren. Sonst kann es zu ungewollter Tauwasserbildung und Quellschäden kommen. An der sichtbaren Innenrückwand Ihres Kühlschranks taut das Eis automatisch und das Wasser läuft durch einen Tauwasserablaufkanal zum Verdunsten ab.

Reinigen Sie bitte im regelmäßigen Abständen (wir empfehlen monatlich) diesen Ablauf z.B. mit einem flexiblen Pfeifenreiniger. Bitte verwenden Sie keine harten Gegenstände wie Schraubenzieher oder Messer. Ein Verstopfen des Tauwasserablaufs führt zu stehendem Wasser im Gerät und u.U. zu Quellschäden an den Möbeln.

Wir empfehlen alle sechs Monate eine Grundreinigung vorzunehmen: Räumen Sie dazu das Kühlgerät vollständig aus und reinigen den Innenraum feucht mit warmen Wasser. 

Schalten Sie das Dunstabzugsgerät grundsätzlich bereits vor Beginn des Kochvorgangs an. So entsteht der für die optimale Funktion notwendige Unterdruck im Küchenraum.

Wir empfehlen unbedingt, das Dunstabzugsgerät spätestens in Betrieb zu nehmen, sobald Dämpfe und Fette vom Kochen hochsteigen. So werden Quellschäden durch Wasserdampf an den Fronttüren und Korpusteilen vermieden.

Entfernen Sie bitte eventuell auftretende Kondenswassertropfen an den Schränken links und rechts vom Dunstabzug umgehend.

Lassen Sie Ihr Dunstabzugsgerät nach Beendigung des Kochvorgangs mindestens 5 Minuten lang nachlaufen. So kann Kondenswasser im Dunstabzugsgerät vermieden werden.

Gegen intensive Kochgerüche hilft eine kräftige Stoßlüftung.

 

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass bei gleichzeitigem Betrieb eines Dunstabzugsgerätes mit Abluftanschluss und einer offenen Feuerstelle, wie z.B. Kaminofen oder Gastherme, die Gefahr einer tödlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung besteht. Um diese Gefahr zu verhindern, hat der Gesetzgeber in der M-FeuVO (§4, Aufstellung von Feuerstätten) festgelegt, dass bei gleichzeitigem Betrieb raumluftabhängiger Feuerstätten und einem Dunstabzugsgerät mit Abluftanschuss sichergestellt werden muss, dass kein gefährlicher Unterdruck entsteht und eine ausreichende Menge Außenluft nachströmen kann.

Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem örtlichen Schornsteinfeger in Verbindung, um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Wir empfehlen Ihnen, dieses bereits vor der Küchenmontage zu klären und vorzusehen.

Nach Einbau des Dunstabzugsgerätes mit Abluftanschluss, jedoch vor Inbetriebnahme der Küche, muss zu Ihrer Sicherheit eine Abnahme durch Ihren Schornsteinfeger erfolgen. Solange darf das Dunstabzugsgerät nicht in Betrieb genommen werden!

Sollte der Schornsteinfeger Einwände haben, so sind wir gern bei der Suche nach Lösungen (z.B. Fensterkontaktschalter) behilflich.

Reinigen Sie die Fettfilter Ihres Dunstabzugs regelmäßig, gern wöchentlich. Gesättigte Fettfilter sind wirkungslos und können zu Feuchtigkeits- und Quellschäden an den umgebenden Möbeln führen.

Der Kohlefilter ist regelmäßig nach den Angaben des Herstellers auszutauschen. Bitte verwenden Sie grundsätzlich nur Original-Filter. Nur dann ist eine optimale Funktion gewährleistet.

 

Allgemeines zu den Küchenmöbeln

Falls Sie ein Knarren oder Schwergängigkeit feststellen, können Sie zur Behebung ein harzfreies Sprühöl verwenden. Bitte die Türen nicht auseinander bauen, da fehlerhaft montierte oder justierte Türscharniere ausreißen und jemanden verletzen können.

  • Herausnehmen
    Die Scharniere von unten nach oben lösen. Dafür den Verschluss an dem hinteren Teil des Scharniers nach vorn drücken. Bitte beachten Sie: Halten Sie dabei die Fronttür mit einer Hand fest.
  • Einsetzen
    Die Scharniere von oben nach unten einsetzen. Dafür das Scharnier in die Montageplatte am Korpus klemmen. Anschließend drücken Sie mit dem Finger das Scharnier an die Korpusaußenseite. Nach dem Einrasten ist das Scharnier fest verschlossen.

Für die sorgfältige Innenreinigung ist es möglich, die Schubkästen und Auszüge ganz einfach zu entnehmen und wieder einzusetzen.

  • Herausnehmen
    Zur Demontage bitte den Schubkasten/Auszug komplett herausziehen und dann anheben. Die Arretierung wird von den Laufschienen gelöst.
    Um Schäden zu vermeiden, stellen Sie die Schubkästen/ Auszüge nicht aufeinander sondern nebeneinander ab.

  • Einsetzen
    Zur Montage ziehen Sie beide Korpusschienen vollständig aus dem Korpus. Setzen Sie den Schubkasten/Auszug auf die Schienen und schieben den Schubkasten/Auszug vorsichtig in den Korpus, bis ein Arretieren mit der Schiene erfolgt.

 

 

 

Hinweise zur Nutzung in Ihrem persönlichen und individuellen Bereich

Beachten Sie bitte bei der täglichen Nutzung vorrangig immer die Hinweise der Möbel- und Gerätehersteller. Trotz aller technischen und konstruktiven Vorkehrungen können gewisse Verletzungsrisiken nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Achten Sie deshalb besonders auch auf die Sicherheit von Kindern. Sie können sich an Schubkästen und Türen die Finger klemmen.

Schubkästen, Auszüge oder Griffe werden von Kindern unter Umständen auch als Kletterhilfe benutzt. Bedenken Sie auch, dass Kinder sich an Arbeitsplatten den Kopf stoßen und versehentlich auf die heiße Herdplatte greifen können. Prüfen Sie deshalb in Bezug auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, ob für Ihre Küche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind. Diese können zum Beispiel abschließbare Schränke, kinder-gesicherte Schubkästen, eine kindergesicherte Kochstelle oder Stoßschutz an scharfkantigen Ecken sein.

Diverse Zubehörteile zur Erhöhung der Sicherheit können über den Küchenfachhandel bezogen werden. Gern sind wir Ihnen behilflich. Sprechen Sie uns im Bedarfsfall gern an.

 

Schlusswort

Für Schäden, die durch Nichtbeachten der Herstelleranweisungen und –hinweise entstehen, kann naturgemäß keine Haftung übernommen werden. Die in diesem Pflegeheft enthaltenen Informationen entsprechen unserem heutigen fachspezifischen Wissensstand und sind für Sie nur als generelle Hinweise und Hilfestellungen zu verstehen.

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Möbel nur ihrem Zweck gemäß verwendet werden. Lesen Sie dazu bitte unbedingt die Gebrauchsanweisungen! Der Hersteller hat Ihre Küchenmöbel mit größter Sorgfalt unter Beachtung aller Normen hergestellt. Durch Ihre sachgemäße Unterhaltspflege werden Sie viele Jahre Freude an Ihrer Anschaffung haben.